Sozialforum München
Eine andere Welt ist möglich!   -   München sozial und solidarisch!

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Eine andere Welt ist möglich!

"Eine andere Welt ist möglich!" finden attac und alle GlobalisierungskritikerInnen - während unsere Regierung behauptet, es gäbe "keine Alternative" zu Hartz IV und Agenda 2010. Die großen Industrieunternehmen halten Marktgesetze für "alternativlos", die zu Dumpinglöhnen auf chinesischem Niveau führen. Zur Patin dieser Phantasielosigkeit ist Margaret Thatcher geworden: Ihr TINA: "There is no alternative" wurde zum zitierfähigen four-letter-word, und alljährlich bestärken sich die Mächtigen dieser Welt beim World Economic Forum in Davos in diesem bornierten "TINA-Prinzip".

"Eine andere Welt ist möglich!" fand auch ein brasilianischer Spielzeughersteller, der einmal in Davos die Arroganz der Mächtigen erlebte, und rief daraufhin gemeinsam mit Weggefährten das Weltsozialforum ins Leben. Nicht zufällig wurde Porto Alegre zum Mittelpunkt: Porto Alegre ist wegen seiner vorbildlichen Bürgerbeteiligung von der UNO als "Welthauptstadt der Demokratie" ausgezeichnet worden, es ist übrigens genauso groß wie München. Seit 2001 finden nun in Porto Alegre (und inzwischen auch an vielen anderen Orten) Treffen statt, zu denen um die 100.000 Menschen aus der Landlosenbewegung, aus Gewerkschaften, aus der internationalen Frauen-, der Friedens- und der Ökologiebewegung, aus engagierten kirchlichen Gruppen und anderen sozialen Bewegungen zusammenkommen und in workshops und Diskussionen gemeinsam nach Alternativen suchen. (Parteien werden nicht zugelassen.)

Millionen Menschen auf der Welt sind überzeugt: "Eine andere Welt ist möglich!" Eine Welt ohne Hunger, Armut, Krieg und Umweltzerstörung! Wenn Wirtschaften dem Leben dient und nicht der Profitmaximierung, werden wir Gerechtigkeit, Frieden und einem nachhaltigen Umgang mit der Natur immer näher kommen.

Seit dem 17.10.2004 (UN-Tag gegen Armut und Ausgrenzung) gibt es nun auch in München ein Sozialforum: zwei Jahre lang hatte die Initiative Sozialforum München jeden Monat zu einem offenen Plenum eingelanden und die Mitwirkung von Münchner Gruppen an den Welt- und europäischen Sozialforen organisiert. Im Herbst 2003 hatten wir mit vielen Gruppen Aktionstage gegen den Sozialabbau durchgeführt und uns anschließend am Europäischen Aktionstag am 3. April in Stuttgart beteiligt. Ein besonderer Schwerpunkt war und ist die kritische Auseinandersetzung mit dem Entwurf einer EU-Verfassung, deren wirtschafts- und militärpolitische Zielsetzungen wir ablehnen und die wir für demokratisch nicht legitimiert halten.

Unsere Veranstaltungen sind offen für alle Münchnerinnen und Münchner, die sich informieren und mit uns und miteinander über Alternativen diskutieren wollen: "Eine andere Welt ist möglich!" Wir laden insbesondere alle interessierten Gruppen und Initiativen ein, zu unserer Plattform dazuzustoßen und unser Netzwerk noch bunter und vielfältiger zu machen und zu stärken! Wenn wir unsere Argumente für menschenfreundliche Alternativen wie Bausteine geduldig und ausdauernd zusammensetzen, werden auch die TINA-Anhänger irgendwann auf uns hören müssen.


Grundsatzpapier

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