Währungen als Instrumente der Macht
Gold als vierte Gewalt globaler Demokratie
Vortragsreihe
„Das Geld der Zukunft“ in der Seidlvilla

Donnerstag, 15. Dez. 2005 um 19:30 Uhr in der Seidlvilla 80802 München Nikolaiplatz 1 b   U3/6 Giselastraße
Eintritt 5,- €, erm. 4,- € bzw. 10 Talente (für Tauschringteilnehmer)

Währungen dienen nicht nur als Rechnungseinheit, Tauschmittel und Vermögensspeicher, sondern stellen immer auch ein Instrument der Macht dar. So betrachtete schon Aristoteles die Macht zur Durchsetzung einer Währung als Voraussetzung für ein Reich.

Besonders deutlich ist die von Währungen ausgehende Macht am Beispiel des US-Dollars zu sehen: die wirtschaftliche und militärische Expansion der USA ist erst durch die Rolle des US-Dollars als Weltleitwährung ermöglicht worden. Diese Rolle des Dollars als Weltleitwährung wurde 1944 auf der Konferenz von Bretton Woods festgesetzt, als der kriegsbedingt aufgehobene Goldstandard durch den sogenannten Gold-Dollar-Standard ersetzt wurde – der britische Gegenvorschlag von J. M. Keynes einer goldgedeckten, “supranationalen” Währung BANCOR konnte sich nicht durchsetzen. In Folge wurden die USA zum Zentrum der Globalisierung.

Während der US-Dollar gut geeignet ist, die nationalen Interessen der USA durchzusetzen, ist für die Verteidigung transnationaler Bürgerinteressen (Klimaschutz, Artenschutz, Menschenrechte..) die Schaffung einer transnationalen Währung unabdingbar.
Referent: Georg Zoche
Georg Zoche ist Gründer der "
Transnationalen Republiken", die für die Vertretung transnationaler Interessen einen internationalen staatengleichen Status fordern. Sie geben eine eigene Währung heraus, den PAYOLA,, ausgegeben von der Zentralbank der Vereinten Transnationalen Republiken, deren
Chef Georg Zoche ist. Der Payola ist die ausschließlich gültige Währung bei allen Veranstaltungen der TRen zwischen New York, Tokio und Moskau.


Bei Interesse bitte anmelden (damit wir die Bestuhlung planen können) per Mail zurück (wieviele, 1, 2 Pers.?) oder unter Tel. (089) 280 96 81, Danke!


Bitte vormerken:
Fortsetzung der Vortragsreihe
„Das Geld der Zukunft“ in München

Mittwoch, 18. Jan.. 2005 um 19:30 Uhr in der Seidlvilla
Donnerstag, 16. Feb. 2005 um 19:30 Uhr in der Seidlvilla


Die Vortragsreihe „Das Geld der Zukunft“ wird in Augsburg wiederholt
Vortrag „Mysterium Geld“
Freitag, 9.Dez. 2005 um 19:30 Uhr in AUGSBURG Zentrum für Klang und Bewußtsein,
Reichenbergerstr. 9a, Augsburg (links bei Getränkemarkt Fristo) Busverbindung Linie 36, Haltestelle „Kammgarn“
Veranstalter: Oeconomia Augustana e.V
unterstützt von der RegiO-Initiative „LechTaler regional“ (Kontakt: Arnold Mielich Tel. 0821-58 999 65)
Eintritt 5,- €, erm. 4,- € bzw. 10 Talente (für Tauschringteilnehmer)
Wer Interesse an einer Fahrgemeinschaft nach Augsburg hat
bitte
melden per Mail zurück oder unter Tel.  089 - 523 78 99, Danke!

Die Frage „Was ist Geld?“ beantwortete der mächtigste Zentralbankchef der Welt, Alan Greenspan, kurz und bündig mit „Wir wissen es nicht“.
Als das mächtigste Glaubenssystem unserer Zeit hat Geld historisch recht religiöse Ursprünge und die heutigen Hüter des Geldes genießen durchaus ein ähnliche Stellung wie einstmals die Priesterkaste. Warum gibt es eigentlich immer genausoviel Schulden wie Guthaben, aber mehr Verlierer als Gewinner? Warum haben viele Menschen dauerhaft einen inneren Kontostand einprogrammiert, die einen im Soll, die anderen im Haben? Warum macht ein großer Einkommenszuwachs nachweislich Menschen nicht glücklicher? Sind Gier und Angst die Kehrseite von „Geiz ist geil“? Warum können wir uns eigentlich kein Geld selber neu schaffen, sondern verteilen nur eine vorhandene Geldmenge um?

Referent Martin Schmidt-Bredow, Wirtschaftsgeograf


Veranstalter: Regiogeld-Initiative München
unterstützt von der Schumacher-Gesellschaft e.V.
Kontakt Dr. Joyce Mayer Tel. (089) 280 96 81 eMail: joyce.mayer@t-online.de