Währungen dienen nicht nur als
Rechnungseinheit, Tauschmittel und Vermögensspeicher, sondern stellen
immer auch ein Instrument der Macht dar. So betrachtete schon
Aristoteles die Macht zur Durchsetzung einer Währung als Voraussetzung
für ein Reich.
Besonders deutlich ist die von Währungen ausgehende Macht am Beispiel
des US-Dollars zu sehen: die wirtschaftliche und militärische Expansion
der USA ist erst durch die Rolle des US-Dollars als Weltleitwährung
ermöglicht worden. Diese Rolle des Dollars als Weltleitwährung wurde
1944 auf der Konferenz von Bretton Woods festgesetzt, als der
kriegsbedingt aufgehobene Goldstandard durch den sogenannten
Gold-Dollar-Standard ersetzt wurde – der britische Gegenvorschlag von
J. M. Keynes einer goldgedeckten, “supranationalen” Währung BANCOR
konnte sich nicht durchsetzen. In Folge wurden die USA zum Zentrum der
Globalisierung.
Während der US-Dollar gut geeignet ist, die nationalen Interessen der
USA durchzusetzen, ist für die Verteidigung transnationaler
Bürgerinteressen (Klimaschutz, Artenschutz, Menschenrechte..) die
Schaffung einer transnationalen Währung unabdingbar.
Referent: Georg Zoche
Georg Zoche ist Gründer der "Transnationalen
Republiken", die für die Vertretung
transnationaler Interessen einen internationalen staatengleichen Status
fordern. Sie geben eine eigene Währung heraus, den PAYOLA,, ausgegeben
von der Zentralbank der Vereinten Transnationalen Republiken, deren
Chef Georg Zoche ist. Der Payola ist die ausschließlich gültige Währung
bei allen Veranstaltungen der TRen zwischen New York, Tokio und Moskau.
Bei Interesse bitte anmelden
(damit wir die Bestuhlung planen können) per Mail zurück
(wieviele, 1, 2 Pers.?) oder unter Tel. (089) 280 96 81, Danke!
Bitte vormerken:
Fortsetzung der Vortragsreihe
„Das Geld der Zukunft“ in München
Mittwoch, 18.
Jan.. 2005
um 19:30 Uhr in der Seidlvilla
Donnerstag, 16. Feb. 2005
um 19:30 Uhr in der Seidlvilla
Die Vortragsreihe
„Das Geld der Zukunft“ wird in Augsburg wiederholt
Vortrag „Mysterium
Geld“
Freitag, 9.Dez. 2005
um 19:30 Uhr in AUGSBURG Zentrum für Klang und Bewußtsein,
Reichenbergerstr. 9a, Augsburg (links bei Getränkemarkt Fristo)
Busverbindung Linie 36, Haltestelle „Kammgarn“
Veranstalter:
Oeconomia Augustana e.V
unterstützt von
der RegiO-Initiative „LechTaler regional“ (Kontakt:
Arnold Mielich Tel. 0821-58 999 65)
Eintritt
5,- €, erm. 4,- € bzw. 10 Talente (für
Tauschringteilnehmer)
Wer Interesse an einer Fahrgemeinschaft nach
Augsburg hat
bitte melden per Mail zurück
oder unter Tel. 089 - 523 78 99, Danke!
Die
Frage „Was ist Geld?“ beantwortete der mächtigste Zentralbankchef der
Welt, Alan Greenspan, kurz und bündig mit „Wir wissen es nicht“.
Als das mächtigste Glaubenssystem unserer Zeit hat Geld historisch
recht religiöse Ursprünge und die heutigen Hüter des Geldes genießen
durchaus ein ähnliche Stellung wie einstmals die Priesterkaste. Warum
gibt es eigentlich immer genausoviel Schulden wie Guthaben, aber mehr
Verlierer als Gewinner? Warum haben viele Menschen dauerhaft einen
inneren Kontostand einprogrammiert, die einen im Soll, die anderen im
Haben? Warum macht ein großer Einkommenszuwachs nachweislich Menschen
nicht glücklicher? Sind Gier und Angst die Kehrseite von „Geiz ist
geil“? Warum können wir uns eigentlich kein Geld selber neu schaffen,
sondern verteilen nur eine vorhandene Geldmenge um?
Referent Martin Schmidt-Bredow,
Wirtschaftsgeograf