Sehr geehrte Damen und Herren,
im Rahmen der Gründung des Sozialforum München laden wir zu folgender Veranstaltung am Montag, 11.10., 19 Uhr ins EineWeltHaus ein:
"Es ist genug für alle da" - Alternativen zur herrschenden Politik:
- Beteiligungsdemokratie am Beispiel von Porto Alegre -
Die Bürgerinnen und Bürger der brasilianischen Millionenstadt Porto Alegre können seit 1989 über den Investitionshaushalt der Stadt direkt selbst bestimmen. Das Modell konnte seither viele Skeptiker überzeugen: die Zahl der am Entscheidungsprozeß Beteiligten ist auf 30.000 Menschen gestiegen, auch unterprivilegierte Menschen beteiligen sich aktiv, und es werden die richtigen Prioritäten gesetzt: so konnte beispielsweise mittlerweile die ganze Stadt an die Kanalisation angeschlossen werden. Porto Alegre wurde für diese Beteiligungsdemokratie von der UNO zur "Hauptstadt der Demokratie" ernannt. Die Stadt ist so groß wie München, seit 2001 findet in ihr das Weltsozialforum mit ca. 100.000 Teilnehmern statt.
Der Referent Antônio Inácio Andrioli kommt aus Porto Alegre. Er hat dort praktisch an der Gestaltung der Beteiligungsdemokratie mitgewirkt und promoviert nun in Osnabrück über Direkte Demokratie.
Mehr:
www.m-sf.de/aktuell.php
(Wer direkt von der Montagsdemo kommen will, kann von der Auftaktkundgebung am Arbeitsamt den Bus Nr. 58 bis zur Paul-Heyse-Unterführung nehmen.)
Erinnerung an die Aktionskonferenz gegen Sozialkahlschlag heute, ab 18 Uhr (EWH): u.a. wird es um die Perspektiven der Montagsdemonstrationen gehen
Mit freundlichen Grüßen,
für die Initiative Sozialforum München
Luise Rauschmayer
Tel: 089 - 490 535 88