Sozialforum München
Eine andere Welt ist möglich!   -   München sozial und solidarisch!

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Veranstaltungen Januar bis März 2015

März 2015

Donnerstag, 5. März
19:30
EineWeltHaus

BLOCKUPY 2015
Vorbereitungsveranstaltung in München

mit John Malamatinas, Vertreter von Blockupy international

Warum Blockupy, Vorstellung der Bewegung, Hauptforderungen,
Erfahrungen aus den letzten Aktionen
Was ist unsere Kritik an der Politik der EZB
Warum ist die Entwicklung in Griechenland so wichtig für uns
Flyer

Veranstalter:
attac München und Sozialforum München, im Rahmen des Blockupy-Bündnis München

Montag, 9. März
19:00
EineWeltHaus

offenes Plenum Sozialforum München

Zu dem Plenum sind alle eingeladen.

Veranstalter:
Sozialforum München

Dienstag, 17. März
19:00
KDA

offenes Plenum Forum Eurokrise München

Zu dem Plenum sind alle eingeladen.

Veranstalter:
Forum Eurokrise

Samstag, 21. März
18:00
Katholische Hochschulgemeinde

Politisches Samstagsgebet
Gefahr von rechts

Unsere Referentin Dr. Miriam Heigl ist Politikwissenschaftlerin und gilt als Expertin für Rechtsextremismus. Sie leitet die nur dem Oberbürgermeister unterstellte Fachstelle gegen Rassismus der Landeshauptstadt München. www.muenchen.de/gegen-rechtsextremismus

weitere Infos zur Veranstaltung

Veranstalter:
Trägerkreis Politisches Samstagsgebet

Dienstag, 24. März
19:00 - 22:00
EineWeltHaus
Großer Saal E01

Veranstaltung zu Griechenland mit Paul Kleiser
Griechenland – die Mühen der Ebene
Seit Ende Januar 2015 hat Griechenland eine neue, von der Linkspartei Syriza geführte Regierung. Die alte Regierung hat durch ihre Austeritätspolitik nicht nur ein verarmtes Land, sondern auch einen Berg von Schulden über 321 Mrd. Euro hinterlassen. Die neue Regierung bemüht sich nach Kräften, die sozialen Minima anzuheben und mit den Gläubigern zu einem Kompromiss zu kommen, was große Schwierigkeiten bereitet.

  • Vor welchen Problemen steht das Land und welche Möglichkeiten hat die neue Regierung, ihnen zu begegnen?
  • Wie könnte ein Programm des wirtschaftlichen Wiederaufbaus aussehen?
  • Welche Forderungen hat Griechenland an Deutschland wegen der Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg?

Flugblatt

Veranstalter:
Sozialforum München mit Forum Eurokrise

Montag, 30. März
19:30
EineWeltHaus
(1. Stock)

Attac-Palaver
Von wegen alternativlos! Die gerechte Gesellschaft als Ziel - eine Buchvorstellung.
Vortrag mit Diskussion

Referent:
Karl-Martin Hentschel, Heikendorf bei Kiel, Bundesvorstand von Mehr Demokratie e. V., Mitglied der ATTAC AG Finanzmärkte und Steuern, Autor zahlreicher Positionspapiere von Attac, zuvor Mathematiker, IT-Manager, Fraktionsvorsitzender der Grünen in Schleswig-Holstein (Simonis-Regierung).
Inhalt:
Das Buch „Von wegen alternativlos! Die gerechte Gesellschaft als Ziel“ von Karl-Martin Hentschel ist kein dramatischer Beitrag, der die Bosheit oder Hilflosigkeit der Politik anklagt und dann den Leser ratlos zurücklässt. Im Gegenteil: Der Autor will denen Mut machen, die etwas verändern wollen. Es bedarf mehr als einer Kritik der Verhältnisse. Gebraucht werden Visionen für eine gerechte und nachhaltige Gesellschaft, die überzeugen und begeistern - aber auch konkrete Vorschläge, die praktisch umgesetzt werden können. (Cover Text)
Der Autor hat zahlreiche Beispiele aus aller Welt gesammelt: Wieso zahlen die Schweden so gerne Steuern? Wie funktioniert ein gerechtes und bezahlbares Rentensystem? Wieso reduziert weniger Ungleichheit sowohl Krankheiten als auch Kriminalität? Wie sieht eine nachhaltige Wirtschafts- und Lebensweise konkret aus? Diese und zahlreiche andere Themen behandelt der Autor in einem launigen und spannenden Abend.

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Veranstalter:
Attac München

Februar 2015

Montag, 2. Februar
19 Uhr
Salvatorkirche
St. Michael
Münchner Forum für Islam
Synagoge Ohel Jakob
St. Matthäus

FRIEDENSKETTE DER RELIGIONEN

Die TeilnehmerInnen treffen sich vor den Gotteshäusern und schließen sich dann zu einer Menschenkette zusammen.
Bitte Lichter mitbringen.
Die Route sowie eine Unterstützerliste findet man im Flyer

Veranstalter:
Initiative Friedenskette

Donnerstag, 5. Februar
bis
Sonntag 8. Februar

Internationale Münchner Friedenskonferenz
Frieden und Gerechtigkeit gestalten - NEIN zum Krieg

Die Internationale Münchner Friedenskonferenz ist die inhaltliche Alternativveranstaltung zur Münchner Sicherheitskonferenz. Mit bisher zwölf Veranstaltungen stellen die Veranstalter der Friedenskonferenz auch 2015 wieder Alternativen zu militärischer Gewalt vor. Seit 2003 beschäftigt sich das Programm der Veranstaltungen mit der Überwindung des überholten Sicherheitsdenkens und stellt Ansätze und Wege vor, wie Frieden und gemeinsame Sicherheit durch Interessensausgleich und Kooperation erreicht werden kann.
Pressemappe

Veranstalter:
Trägerkreis Internationale Münchner Friedenskonferenz

Samstag, 7. Februar
13 Uhr
Marienplatz

Stoppt den Konfrontationkurs und die neue NATO-Aufrüstung
Demonstration gegen die NATO-Sicherheitskonferenz 2015

Aufruf

Veranstalter:
AKTIONSBÜNDNIS GEGEN DIE NATO-SICHERHEITSKONFERENZ

Montag, 9. Februar
19:00
EineWeltHaus

offenes Plenum Sozialforum München

Zu dem Plenum sind alle eingeladen.

Veranstalter:
Sozialforum München

Mittwoch, 11. Februar
17 Uhr
Odeonsplatz

Griechenland: Aufruf zu Solidaritätsaktion
Habt keine Angst vor der Demokratie

Die Ergebnisse der Verhandlungen zwischen der berühmten Troika und der vorherigen griechischen Regierung: Von 2009 bis 2013 sind die staatlichen Schulden von 129.7% auf 175.1% BIP angestiegen. Zwangsversteigerungen der Häuser von Pensionären und Arbeitslosen. Mindestlohn auf 550,- € Brutto runter gesetzt. 40% der Leute zwischen 15 und 39 sind arbeitslos. Immer mehr Familien wandern nach Länder wie Deutschland oder Großbritannien aus, auf der Suche nach Arbeit. Grundrente 360,- €. Preissteigerung der Lebensmittel. Die Auflistung hat keine Ende....
Europäische Mitbürgerinnen und Mitbürger, wir müssen uns selbst fragen: Welches Europa wollen wir?
Ein Europa der Menschen, das für Solidarität und Transparenz steht; oder ein Europa zentriert grundsätzlich für Banken, ein Europa der Erpressung, wucherhaften Strategien, Instabilität und Desinformation?
Für ein gemeinsames Europa brauchen wir Demokratie.
Während europäische Mitgliedsstaaten mit Armut, Erwerbslosigkeit, Spaltung und Nationalismus bedroht werden, lasst uns einen anderen Kurs fahren: den der Gleichheit und Gerechtigkeit.
Wir stehen dem Versuch bei, dass Griechenland eine gerechtere Verhandlung und Behandlung für seine Schulden bekommt.

unterstützt vom Sozialforum München

Mittwoch, 11. Februar
19:00
EineWeltHaus

Vortrag und Diskussion
ReOrganisation der Linken – Die Linke in Europa vor einem neuen Aufschwung?
mit Mario Candeias

Am 11. Februar hat Griechenland eine neue Regierung; möglicherweise eine Linksregierung. In Spanien liegt die neue Linkspartei PODEMOS bei Wahlumfragen mit 28% deutlich an der Spitze. Ausgehend von den Impulsen der Arabellion hat seit 2011 auch in Europa mit dem Widerstand in Griechenland gegen die Troika und in Spanien der Bewegung der „Empörten“ ein neuer Bewegungszyklus eingesetzt. In diesen Zusammenhängen entwickelt sich eine neue, mehrheitsfähige Linke.
Mario Candeias ist seit 2013 Direktor des Instituts für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Zuletzt erschien von ihm gemeinsam mit Eva Völpel: »Plätze sichern! ReOrganisierung der Linken in der Krise. Zur Lernfähigkeit des Mosaiks in den USA, Spanien und Griechenland« (VSA Verlag Hamburg).
Flyer

Veranstalter:
marxistische linke in München und Südbayern

Dienstag, 17. Februar
19:00
KDA

offenes Plenum Forum Eurokrise München

Zu dem Plenum sind alle eingeladen.

Veranstalter:
Forum Eurokrise

Montag, 23. Februar
19:30
EineWeltHaus
(Großer Saal E01)

Attac-Palaver
TTIP in die Tonne.
Eine alternative Handelspolitik für Mensch und Umwelt durchsetzen!

Vortrag mit Diskussion

Referent: Johannes Lauterbach, Tübingen, Eine Welt Regionalpromotor im Raum Stuttgart, seit über zehn Jahren aktiv in der AG Welthandel und WTO von Attac Deutschland.
Der Widerstand gegen TTIP, CETA, TISA und Co. wächst. Aber die Zielrichtung der europäischen Handelspolitik ändert sich bisher nicht, sie bleibt an den Interessen europäischer Konzerne und am Freihandelsdogma orientiert - auf Kosten von Mensch und Umwelt. Wir müssen nicht nur TTIP verhindern, sondern die Handelspolitik langfristig auf eine andere Grundlage stellen. Mit dem "Alternativen Handelsmandat" ATM haben über 60 Gruppen aus der ganzen EU einen ersten Schritt hin zur Formulierung und Einforderung einer grundsätzlich anderen, demokratischen Handelspolitik im Dienst von Mensch und Umwelt getan. Johannes Lauterbach, der für Attac Deutschland in dem Projekt mitgearbeitet hat, stellt das ATM vor. Anschließend diskutieren wir, wie es mit dem weltweiten Widerstand gegen TTIP und die Freihandelsagenda beim globalen Aktionstag im April weitergeht und welche Rolle Alternativprojekte wie das ATM dabei spielen.

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Veranstalter:
Attac München

Donnerstag, 26. Februar
19:30
EineWeltHaus
(Großer Saal E01)

Die Energiewende im Würgegriff der Konzerne
Vortrag und Diskussion mit Franz Garnreiter und Helmut Selinger (isw)

Flyer

Veranstalter:
ISW e.V. München

Januar 2015

ab Samstag, 3. Januar
18:00
EineWeltHaus

Vernissage zur Ausstellung
KÜNSTLER GEGEN KRIEG
MALEREI – GRAFIK – KARIKATUR
von Goya bis heute

und den Münchner Künstlern:
HP Berndl, Bernd Bücking, Wolfram Kastner,
Carl Nissen, Carlo Schellemann,
Günter Wangerin, Hans Waschkau,
Guido Zingerl, Eckhard Zylla
Info mit Abbildung

Die Ausstellung ist ganztägig zu sehen vom 3. bis 30. Januar 2015

Veranstalter:
Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz in Kooperation mit dem EWH-Trägerverein e.V.

Montag, 12. Januar
17:30
Sendlinger-Tor-Platz

Kundgebung
Platz Da?!
München ist laut! – Für Vielfalt und Miteinander.

Wir wollen eine offene, freiheitliche und vielfältige Gesellschaft mit einer humanen Asylpolitik. Wir gedenken der Opfer des Terroranschlags in Paris und sagen laut Nein! zu jeder Form des Extremismus und Dogmatismus. Wir zeigen den Feinden der Demokratie, dass München nicht nur bunt ist, sondern auch laut. Gemeinsam mit vielen anderen Organisationen ruft das Aktionsbündnis Bellevue di Monaco dazu auf, ein deutliches Zeichen für eine offene Gesellschaft zu setzen.

München ist laut.
Bringt alles mit, was Krach macht: Instrumente, Töpfe, Hupen, einfach alles. Je lauter es wird, um so besser kann man uns hören!
Infos     Infos bei a.i.d.a.

Veranstalter:
Bündnis Bellevue di Monaco

Montag, 12. Januar
20:00
EineWeltHaus

offenes Plenum Sozialforum München

Zu dem Plenum sind alle eingeladen.

Veranstalter:
Sozialforum München

Freitag, 16. Januar
19:00
KommTreff

Griechenland - wie weiter?
mit Pavlos Delkos (SYRIZA)

"Heute ist ein historischer Tag für Griechenland", sagte SYRIZA-Vorsitzender Alexis Tsipras nach dem Sturz der Regierung Ende Dezember. "Die Abgeordneten haben bewiesen, dass die Demokratie nicht erpressbar ist. In ein paar Tagen werden die Austeritätsvereinbarungen und die Plünderung der Bevölkerung Geschichte sein. Die Zukunft hat bereits begonnen!"

Unterdessen rüsten die europäischen Eliten bereits gegen einen möglichen Wahlsieg SYRIZAs. Der IWF verkündete den Stopp aller Kreditzahlungen an Griechenland bis zu den Wahlen. EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici gestand den Griechen und Griechinnen zwar gnädigerweise zu, demokratisch über ihre Zukunft entscheiden zu dürfen, betonte im gleichen Atemzug aber die "Notwendigkeit" der Fortsetzung des angeblich "wachstumsfreundlichen" Kurses. Aber auch Stimmen aus Deutschland gehen in die gleiche Richtung, so warnte Finanzminister Wolfgang Schäuble in der Bild Zeitung bereits "Neuwahlen werden an Griechenlandsschulden nichts ändern". Mit dieser Logik dürfen die Griechen dürften zwar ein neues Parlament wählen, aber ja nicht die politischen Richtung ändern und mit der neoliberalen Krisenbewältigung brechen.
Die Droh- und Angstkampagne ist in vollem Gange.
Die Europäische Linke in setzt dem eine Informationsveranstaltung mit dem Syriza-Mitglied Pavlos Delkos entgegen. Er wird uns über die aktuelle Entwicklung informieren und Möglichkeiten der Solidarität, ohne die eine zukünftige Linksregierung in Griechenland nicht überleben können wird, aufzeigen.

Veranstalter:
European Left, München

Samstag, 17. Januar
Berlin

Demo
Wir haben es satt! Gegen TTIP, Tierfabriken und Gentechnik
Gesunde Ernährung bedeutet, die Freihandelsagenda der Konzerne zurückzuweisen

12:00 Uhr: Auftaktkundgebung, Ort: Berlin, Potsdamer Platz
12:30 Uhr: Demo zum Kanzleramt
Demowebseite, Aufruf und Ablauf

Veranstalter:
Wir haben es satt

Dienstag, 20. Januar
9:00
OLG, Nymphenburger Straße

Aktionstag vor dem OLG
Gesellschaft ohne Rassismus – Keupstraße ist überall

Plakat

Veranstalter:
Keupstraße ist überall

Dienstag, 20. Januar
19:00
KDA

offenes Plenum Forum Eurokrise München

Zu dem Plenum sind alle eingeladen.

Veranstalter:
Forum Eurokrise

Donnerstag, 22. Januar
19:30
EineWeltHaus
Großer Saal E01

4€/3€

Vortrag
Die UKRAINE – Schauplatz im machtpolitischen Konflikt zwischen USA/EU und Russland
Wer versucht, sich ein Bild von den Geschehnissen in und um die Ukraine zu machen, der stößt auf eine beängstigend gleichförmige Berichterstattung der etablierten Medien. Es dominiert ein Schwarz-Weiß-Bild, in dem Russland und Wladimir Putin dämonisiert, das pro-westliche, von Faschisten unterstützte Regime in Kiew dagegen verklärt und die Fakten entsprechend selektiert und verdreht werden.
Der Referent beleuchtet den Konflikt und die aktuelle Situation in der Ukraine sowie die Rolle und Absichten der beteiligten Akteure.
Dabei geht es auch um den von der NATO beschlossenen Strategiewechsel – den neuen Konfrontationskurs gegen Russland – mit militärischer Präsenz in Osteuropa und schnellen Eingreiftruppen, mit Waffenlieferungen an Kiew und die weiteren Aufrüstungspläne der NATO-Staaten – ein Spiel mit dem Feuer.

Referent: Reinhard Lauterbach,
Er ist Historiker, Slawist, Journalist und Buchautor, langjähriger ARD- Osteuropa-Korrespondent, heute freier Journalist mit zahlreichen Beiträgen für Onlinezeitungen und die Tageszeitung „junge Welt“. Im November 2014 erschien sein aktuelles Buch „Bürgerkrieg in der Ukraine – Geschichte, Hintergründe, Beteiligte.“

Veranstalter:
Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz

Samstag, 24. Januar
18:00
Katholische Hochschulgemeinde

Politisches Samstagsgebet
Vom Versagen der Medien als Vierte Gewalt

Referent: Henning Hintze arbeitet als freier Journalist in München. Er ist Mitglied bei der Partei der Linken und engagiert sich als Sprecher in der Attac-Arbeitsgruppe „Freihandelsfalle“
Geistlicher Impuls: Isolde Teschner, Trainerin für gewaltfreie Kommunikation

Infos zur Veranstaltung

Veranstalter:
Trägerkreis Politisches Samstagsgebet

Montag, 26. Januar
19:30
EineWeltHaus
(Großer Saal E01)

Attac-Palaver
Mangelernährung nachhaltig bekämpfen statt Konzerninteressen fördern!
Vortrag mit Diskussion

Referentin: Marlies Olberz, FIAN (FoodFirst Informations- & Aktions-Netzwerk) Deutschland. Schwerpunkte: EU-Agrarpolitik, Land Grabbing; Landwirtschaft und Ernährungssicherheit, Klimawandel; Rohstoffabbau; Fairer Handel und Menschenrechte.
Marlies Olberz wird über das Thema Mangelernährung und über nachhaltige Lösungsansätze sprechen. Jedes Jahr sterben nach Angaben der Vereinten Nationen mehr als 3 Millionen Kinder unter 5 Jahren an den Folgen von Unter- und Mangelernährung.

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Veranstalter:
Attac München

Dienstag, 27. Januar
18:30
Gewerkschaftshaus

Gedenkveranstaltung an die Befreiung des KZ Auschwitz
Am 27. Januar 2015 gedenkt die DGB-Jugend mit bayerischen Jugendverbänden und Jugendorganisationen an die Befreiung des KZ Auschwitz. Anlässlich dieses Jahrestages hat sich ein bundesweites Bündnis gegründet, welches im Juni 2015 eine gemeinsame Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz durchführen wird. Die Veranstaltung in München zum 27.01.2015 schließt damit an die Aktivitäten des bundesweiten Bündnisses an.

Wir wollen mit dem Zeitzeugen Ernst Grube diskutieren, wie Gedenken heute, vor dem Hintergrund aktueller politischer Entwicklungen, aussehen kann. Welche Rolle das Gedenken für Jugendliche heute spielt und was zukünftig getan werden muss, damit "Ausschwitz nie wieder sei". An das Gespräch schließt sich eine Filmvorführung an.
18.30 Uhr | get together
19.00 Uhr | Zeitzeugengespräch mit Ernst Grube mit Filmvorführung »Am Ende kommen Touristen«

Veranstalter:
DGB-Jugend | DGB Bayern | Jusos Bayern | GRÜNE JUGEND Bayern | Evangelische Jugend in Bayern (ejb) | BDKJ Bayern

Dienstag, 27. Januar
19:00
Initiativgruppe

Informationsveranstaltung
Die Lage der Bergarbeiter in der Ukraine
mit Pavlo Lysianskyi, stellvertretender Vorsitzender der Unabhängigen Gewerkschaft der Bergarbeiter der Ukraine (NPGU)

Ablehnung und Protest gegen den Krieg in der Ukraine wird oft entlang einer geopolitischen Frontstellung geführt: Wie sehr darf man Russland kritisieren, ohne auf die falsche Seite zu geraten - also ohne den westlichen Expansionsgelüsten in die Hände zu spielen? Dabei urteilen wir häufig hauptsächlich aus der Perspektive unserer eigenen Probleme. Die reale Situation der arbeitenden Menschen vor Ort und wie sie die Auseinandersetzungen mit der Regierung in Kiew und mit den verschiedenen politischen Kräften vor dem Hintergrund ihrer soziale Lage erleben, gerät dabei in den Hintergrund. Darüber erfahren wir fast nichts.
Diesem Umstand wollten wir abhelfen, indem wir die Unabhängige Bergarbeiter-Gewerkschaft der Ukraine zu einer Veranstaltungsrundreise nach Deutschland eingeladen haben.
Unser Gast, Pavlo Lysianskyi, ist selbst Bergmann und stellvertretender Vorsitzender der Unabhängigen Gewerkschaft der Bergarbeiter der Ukraine (NPGU).
Diese Gewerkschaft hat sich nach der Auflösung der Sowjetunion von der Staatsgewerkschaft getrennt und organisiert heute 240.000 Mitglieder - hauptsächlich im Ostteil des Landes, denn dort sind die Zechen.
Wir möchten von Lysianskyi erfahren, wie die Lage der Bergleute ist, welche Forderungen sie haben und wie sie sich eine Lösung des Konflikts in der Ukraine vorstellen können.

Veranstalter:
Jakob-Moneta-Stiftung und Verein für solidarische Perspektiven

Unterstützt von
internationale sozialistische linke (isl) München, Münchner Gewerkschaftslinke (MGL),
Neue antikapitalistische Organisation (NaO) - Initiative München, Revolutionär Sozialistischer Bund/IV.Internationale (rsb) München,
Sozialistisches Forum München (SFM) und Rosa-Luxemburg-Stiftung

Mittwoch, 28. Januar
18:00
KDA

Vortrag
Der NSU-Prozess in München
Referent: Robert Andreasch arbeitet seit fünfzehn Jahren als Fachjournalist über die extreme Rechte in Süddeutschland. Für die "Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München" (a.i.d.a. e.V.) und die bundesweite Initiative "NSU-watch" beobachtet er die Verhandlungstage im ersten "NSU-Prozess" vor dem Münchner OLG.

Über drei Jahre sind vergangen, seit sich der "Nationalsozialistische Untergrund" (NSU) im November 2011 selbst enttarnte. Antifaschist_innen, Journalist_innen und Politiker_innen in Untersuchungsausschüssen versuchten seither, mehr Erkenntnisse zu gewinnen: was der NSU denn gewesen ist, wer ihm zugerechnet werden muss und wer alles zu den Unterstützer_innen zählt. Eine Menge Fragen hat sich seither aufgetan: zum Rechtsterrorismus, zum institutionellen Rassismus in den Ermittlungsbehörden, zum gesellschaftlichen Rassismus (der verhinderte, dass sich mehr Menschen mit den Angehörigen der Opfer solidarisiert oder kritisch nachgefragt hätten), zu den Verstrickungen von Polizei und Inlandsgeheimdiensten mit der Neonaziszene u. v. a.
Seit über eineinhalb Jahren läuft am Oberlandesgericht München der Prozess gegen Beate Zschäpe und vier Unterstützer des NSU. 500 Zeug_innen und Sachverständige wurden bisher gehört. Doch welche Aufklärung kann so ein Strafprozess überhaupt leisten? Wo steht der Prozess heute? Welche Rolle spielen der Senat, die Bundesanwaltschaft, die Verteidiger_innen der Angeklagten? Kann sich die Ansicht der Bundesanwaltschaft, der NSU sei ein isoliert mordendes Killer-"Trio" gewesen, durchsetzen? Schaffen es die Nebenklagevertreter_innen, die Bedeutung lokaler und terroristischer Neonaziszenen, Rassismus und das Verhalten und Verschweigen der Inlandsgeheimdienste zu thematisieren?
Termine und Zeugen im “NSU-Prozess”

Veranstalter:
Aktionsgemeinschaft für Arbeitnehmerfrage in der evang.-luth. Kirche in Bayern (afa)

Ende