Sozialforum München
Eine andere Welt ist möglich!   -   München sozial und solidarisch!

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Veranstaltungen März 2009

Montag, 30. Mai
19:30
EineWeltHaus

Attac-Palaver
Cash, Crash und Crisis - für die schwere Krise soll die Bevölkerung bluten!
Vorträge und Diskussionen mit Conrad Schuhler (isw) und Winfried Wolf (Lunapark21)

Seit Mitte 2007: Finanzkrise.
Seit Herbst 2008: Krise der Realwirtschaft.
Seit Frühjahr 2009: Eine Milliarde Menschen hungern.
Die neue Weltwirtschaftskrise ist da. Weggefegt wurden neoliberale Dogmen. Nun heißt es ?Staat geht vor Privat? und ?Geld ist genug da?. Doch staatliche Macht und Steuer-Milliarden werden weiterhin im Interesse derjenigen, die diese Krise mit verursachten, eingesetzt.
Unsere Referenten analysieren die Krise.
Sie präsentieren Antworten.
Vor allem postulieren sie: Eine andere Gesellschaft ist möglich – eine andere Ökonomie ist nötig!
Moderation: Hagen Pfaff

Veranstalter:
attac-muenchen

Donnerstag, 26. März
20:00
Literaturhaus München

Eintritt:
6 Euro (erm. 3)

Diskussion
Israel und Palästina - Kein Frieden ohne Gerechtigkeit
mit Rolf Verleger, Mitglied im Direktorium des Zentralrats der Juden in Deutschland

Moderation: Clemens Ronnefeldt, Internationaler Versöhnungsbund
In seinem Buch "Israels Irrweg" schreibt Rolf Verleger, Vertreter einer Minderheit im Direktorium des Zentralrats der Juden in Deutschland, der Krieg gegen Gaza habe mit einer Lüge begonnen:
"Premierminister Olmert, Armeeminister Barak und Außenministerin Livni behaupteten, dass der Raketenbeschuss israelischer Städte aus dem Gaza-Streifen unerträglich geworden und nicht anders zu stoppen sei als mit massivem israelischen Eingreifen." Verleger zitiert offizielle Angaben der Webseite des israelischen Außenministeriums, wonach die Zahl der Abschüsse von Raketen und Mörsergranaten aus dem Gaza-Streifen vom 19. Juni bis zum 31. Oktober auf fast null zurückgegangen ist.
Verleger fragt: "Wenn es eine nicht-kriegerische Methode gab, diesen Raketenbeschuss für mehr als vier Monate zum Verschwinden zu bringen, warum ging dann diese Methode nicht mehr ab November?

Flyer

Veranstalter:
Pax Christi,
Jüdisch-palästinensische Dialoggruppe München,
Internationaler Versöhnungsbund,
Internationale Ärzte gegen den Atomkrieg (IPPNW)

Unterstützt von:
Attac München,
Katholische Erwachsenenbildung München und Freising,
Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus,
Münchner Friedensbündnis

Mittwoch, 25. März
19:00
afa

afa-Kreis Politik & Gerechtigkeit
Armut und Reichtum in Deutschland
Zum aktuellen Armutsbericht Bayerns und der Bundesregierung

Referent: Werner Fröhlich, Soziologisches Institut der Universität München
In kaum einem anderen Industrieland hat sich die Schere zwischen Arm und Reich in den letzten Jahren so stark geöffnet wie in der Bundesrepublik. Die Krise auf dem Finanzmarkt zeigt, dass bei den Reichen offensichtlich sehr viel Geld für Spekulationen vorhanden ist. Auf Arbeitnehmerseite fanden in den letzten 15 Jahre kaum Zuwächse der Realeinkommen statt. Was sind die Fakten zur Verteilung von Einkommen und Vermögen in Deutschland?

Veranstalter:
afa – die Aktionsgemeinschaft für ArbeitnehmerInnenfragen in der Evangelisch-Lutherischen Kirche

Samstag, 21. März
18:00
Katholische Hochschulgemeinde

Politisches Samstagsgebet
DIE ROLLE DES IRAN IM NAHOSTKONFLIKT
Referent: Clemens Ronnefeld, Internationaler Versöhnungsbund

Seit Jahren wurde von Seiten der Friedensbewegung ein Krieg gegen den Iran befürchtet. Die Rhetorik der Bush-Administration gab dazu auch allen Anlass. In den Medien wurde das Misstrauen durch das Atomprogramm des Iran geschürt. Besonders fühlte sich Israel bedroht. Offensichtlich war ein Präventivschlag gegen die iranischen Atomanlagen in Vorbereitung. Die israelische Führung erkannte spätestens am 4.11.2008 mit der Wahl des neuen US-Präsidenten Barak Obama, dass die notwendige Unterstützung für einen israelischen Angriff auf Iran in absehbarer Zeit nicht zu bekommen ist, denn Obama signalisierte Dialogbereitschaft gegenüber Iran.
Der Krieg gegen die Palästinenser im Gaza vor dem Amtsantritt Obamas war eine der letzten Möglichkeiten der israelischen Führung, Iran, dessen regionale Interessenvertretung über Hisbollah und Hamas bis an die Grenzen Israels reicht, eine indirekte „Abschreckungs-Botschaft“ zu senden. Prof. Richard Falk, amerikanischer UN-Sonderbeauftragter für die Menschenrechte in den besetzten palästinensischen Gebieten bilanziert: „Zwei Schlüsse sind daraus zu ziehen: Die Menschen in Gaza werden streng bestraft aus Gründen, die weitab von Raketen und der Grenzsicherheit liegen, scheinbar um die Wahlchancen der gegenwärtigen Führer zu verbessern und zum anderen alle in der Region zu warnen, dass Israel übermächtige Gewalt einsetzen wird, wann immer seine Interessen bedroht sind.“
Welche Lösungen gibt es für den Nahostkonflikt? Was kann uns C. Ronnefeldt vom Widerstand gegen das Mullah-Regime im Iran sagen? Was ist von der Reformbewegung der fortschrittlichen Mullahs bekannt? Was können wir einzelne oder als Zivilgesellschaft tun?

Flyer

Veranstalter:
Das politische Samstagsgebet

Samstag, 14. März
10:00 bis 18:00
Gewerkschaftshaus

Kongress
KAPITALISMUS: KRISE. KRIEG
Kapitalismus, Krise und Krieg sind die drei Wesensmerkmale, die die heutigen gesellschaftlichen Verhältnisse in Deutschland und weltweit prägen. Dass es sich dabei nicht um das zufällige Zusammentreffen dreier beklagenswerter Umstände handelt, sondern dass Kapitalismus, Krise und Krieg einander bedingen, einen Wesenszusammenhang bilden – dies soll Hauptgegenstand unseres Kongresses sein.

Wir möchten mit diesem Kongress einen Beitrag leisten zur inhaltlichen Vorbereitung der Aktionen gegen den im April stattfindenden NATO-Gipfel in Strasbourg und Baden-Baden anlässlich des 60. Jahrestages der Gründung der NATO.
Kapitalismus, Krise und Krieg zerstören in zunehmendem Maße unsere sozialen, ökologi-schen und kulturellen Lebensgrundlagen. Sich dagegen zur Wehr zu setzen, zu den Anti-Nato-Aktionen im April nach Strasbourg zu fahren, dazu soll der Kongress motivieren.
Flyer

Veranstalter:
attac München
GEW - Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, München/Oberbayern
isw - Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung e.V., München
Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus
Münchner Friedensbündnis
Sozialforum München

Donnerstag, 12. März
20:00
Münchner Volkstheater

Karten: 15 EUR

Szenische Lesung
Aufenthalt BRD
Drei Fluchtgeschichten

Jährlich kommen Tausende von Flüchtlingen und Folteropfern nach Deutschland und ersuchen Asyl. "Aufenthalt BRD" erzählt anhand dokumentarischer Texte die Geschichten von drei Flüchtlingen, die durch die Hilfsorganisation Refugio - München in den vergangenen Jahren betreut wurden.

Es geht dabei nicht um besonders spektakuläre oder skandalöse Fälle, sondern um alltägliche Geschichten von Menschen, die vorübergehend Schutz und Aufenthalt in der BRD suchen.
In "Aufenthalt BRD" geht es um die Frage, wie wir mit diesen Menschen umgehen, welchen Verfahren sie unterworfen werden und nach welchen Regeln entschieden wird, wer anerkannt, wer nur "geduldet" und wer abgeschoben wird. Das Ziel ist, in einigen individuellen Geschichten authentischer "Fälle" erfahrbar zu machen, was sich hinter diesen Statistiken über weltweite Flüchtlingsströme verbirgt.
Im Anschluss findet ein Publikumsgespräch mit weiteren Gästen statt.
Einladung

Veranstalter:
REFUGIO München

Montag, 9. März
19:00
EineWeltHaus

offenes Plenum Sozialforum München


Themen:
- Bündnis "München sozial"
- 28.3.: Aktionstag gegen den Welt-Finanz-Gipfel
- 14.03.: KONGRESS: KAPITALISMUS: KRISE. KRIEG Flyer

Einladung

Zu dem Plenum sind alle eingeladen.

Veranstalter:
Sozialforum München

Montag, 9. März
19:00
Stadtmuseum

Lesung zum Frauentag
„Was in Zukunft wichtig ist - drei Autorinnen lesen und reden über Liebe, Macht und Geld“
mit Sabine Asgodom (Lebe wild und unersättlich)
Constanze Hinze (Geld steht jeder Frau) und
Susanne Klingner (Alphamädchen).

Voranmeldung unter crj@amyna.d (Christine Rudolf-Jilg)
Eintritt frei – Spenden zugunsten der Einrichtungen vor Ort erbeten.
Die Veranstaltung wird gefördert vom Bayerischen Sozialministerium.

Veranstalter:
AMYNA - Institut zur Prävention von sexuellem Missbrauch
gemeinsam mit den KooperationspartnerInnen IMMA und Frauennotruf

Ende