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Dienstag, 28. Februar
18:00
EineWeltHaus
Eintritt: EUR 2
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Karikaturenstreit oder Kampf der Kulturen?
Der Westen zeigt sich schockiert über die gewaltsamen Reaktionen in der islamischen Welt auf die Mohammed-Karikaturen. Mittelalterliche Finsterlinge gegen Freigeister, religiöse Intoleranz kontra Meinungsfreiheit? Mit dieser Kurzformel wird der Konflikt um Karikaturen vom Propheten Mohammed in der dänischen Zeitung Jyllands-Posten meist gedeutet.
Sehr viele im Westen haben wenig Verständnis für die aufgebrachten Gefühle in den arabischen und islamischen Ländern. Für sie steht die Pressefreiheit auf dem Spiel, es gilt diese zu verteidigen. Religionskritik, Freiheit der Kunst gibt's nicht im luftleeren Raum, sie ist kein Selbstzweck, sie hat immer gesellschaftlichen Inhalt. Ausgerechnet reaktionäre Kräfte stimmen jetzt das Hohelied der Pressefreiheit an. Wem würde einfallen, die rassistischen antijüdischen Karikaturen des »Stürmer« als Ausdruck der Pressefreiheit zu verteidigen?
Für Flemming Rose geht es laut International Herald Tribune jedenfalls um eine weit größere Geschichte als bloß die Frage von 12 Karikaturen in einer kleinen dänischen Zeitung. Es gehe um den "Zusammenprall der Zivilisationen": der "weltlichen westlichen Demokratien mit den islamischen Gesellschaften".
Am wenigsten wissen manche Bescheidwisser offenbar über Dänemark. Seit 2001 regiert dort eine reaktionäre und rassistische Koalition, deren Politik der Londoner Guardian als »Flirt mit dem Faschismus« bezeichnete. Wir wollen nicht zulassen, dass der Terror einiger selbsternannter Islamisten und der Staatsterror der USA und einiger europäischer Staaten die Beziehungen zwischen Orient und Okzident bestimmen. Rassismus ist in jeglicher Form und auf welcher Seite auch immer zu verdammen. Deeskalation tut Not.
Referenten:
Christine Ulrich, Münchner Merkur
Dr. Ahmad v. Denfer, Islamisches Zentrum Müchen
Dr. Hermann Probst, Evangelische Studenten Gemeinde TU
Veranstalter:
Dritte Welt Zentrum, Trägerkreis EineWeltHaus
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Montag, 27. Februar
19:00
EineWeltHaus, 211/212
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Attac-Monatsveranstaltung (NEU!)
WASSER UNTERM HAMMER
Dokumentarfilm von Leslie Franke. Anschließend Diskussion
Der (vorerst wirtschaftliche) Kampf ums Wasser hat bereits begonnen.
Es war eine große demokratische Errungenschaft, dass das Wasser der Gemeinde angehörte - also allen, die davon lebten. Und in Deutschland ist Wasser in der Regel noch ein öffentliches, kommunal verwaltetes Gut. Doch seit deutsche Gemeinden in Schulden versinken und die EU auf Liberalisierung drängt, schreitet die Privatisierung der Quelle allen Lebens auch hierzulande voran. In vielen deutschen Städten steht ein Verkauf der eigenen, meist exzellent gewarteten, Wasserwerke zur Debatte - als Sanierungsversuch für die Haushaltskassen. Akteure der großen Wasser-Geschäfte sind meist internationale Unternehmen.
Der Film dokumentiert sowohl Privatisierungskonzepte und -strategien als auch deren Probleme und Fragwürdigkeiten. So z. B. in Berlin, wo die Wasserwerke an zwei Global Player: "Thames Water" (RWE-Konzern) und "Veolia" (französischen Riesen) verkauft wurde. Ein Ausverkauf kommunaler Interessen?
Weitere Fälle in Kiel und Hamburg mit unterschiedlichen Ergebnissen.
Wir diskutieren dann:
Welche Interessen sind im Spiel? Wo liegen unsere? Wie steht es allgemein mit öffentlichen Gütern?
Ist dies ein Anlass für Attac-Aktivitäten?
Referentin: Christiane Hansen
Veranstalter:
Attac München, Arbeitskreis "Wasser"
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Mittwoch, 22. Februar
19:00
KDA
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"Soziales Engagement in München"
am Beispiel einer gelungenen Schulsozialarbeit
Referentin: Frau Korbmacher, Lehrerin im Hasenbergl
Veranstalter:
Aktionsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen AfA
Kreis Politik und Gesellschaftsfragen
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Dienstag, 21. Februar
19:30
EineWeltHaus, Großer Saal
Eintritt 2.- Euro
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Vortrag
Adieu L'Excision! Auf Nimmerwiedersehen, Beschneidung!
Im April 2005 wurde in Benin (Westafrika) ein großes Volksfest gefeiert. Anlass war der Bruch mit einer der ältesten Traditionen - der weiblichen Beschneidung. Wesentlichen Anteil an diesem Erfolg hatte der deutsche Verein (I)NTACT - Internationale Aktion gegen die Beschneidung von Mädchen und Frauen.
Wie war es gelungen, über 200 Beschneiderinnen zur Aufgabe ihres traditionellen Handwerks zu bewegen?
Welche Strategien hat (I)NTACT entwickelt und angewendet, welche Hindernisse überwunden?
Wie wird das Erreichte gesichert und welche Ziele werden jetzt in Angriff genommen?
Barbara Schirpke, Produzentin des Internetportals AfroPort.de und Gründerin der Städtegruppe (I)NTACT München, berichtet über die Arbeit von (I)NTACT in den letzten 10 Jahren, zeigt Fotos von ihrer Reise nach Benin und gibt Ausblicke auf kommende Vorhaben.
Veranstalter:
(I)NTACT Städtegruppe München in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der LHM und Kim Azas
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Montag, 20. Februar
19:30
EineWeltHaus
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VsP-Forum München
Bolivien nach dem Wahlsieg der MAS
Veranstalter:
VsP München (Verein für solidarische Perspektiven)
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Donnerstag, 16. Februar
19:30
Seidlvilla Max-Gorbach-Zimmer EG
Eintritt 6 EUR, erm. 4 EUR bzw. 12 Talente
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Vortragsreihe "Das Geld der Zukunft"
Globalisierung
Referent: Martin Schmidt-Bredow, Wirtschaftsgeograf
Die Globalisierung der Welt, wie sie seit dem Kolonialzeitalter existierte, wurde forciert, als die Märkte in den Industrieländern ihre Sättigungsgrenzen zu erreichen drohten. Auch aus diesem Grunde soll die EU immer wieder erweitert werden. Über zwei Milliarden Menschen sind seit 1990 zusätzlich in den Kapitalismus eingetreten. Gibt es dabei wenige Gewinner - wie Konzerne -und viele Verlierer - wie den Mittelstand und die Kleinbauern? Welche Verluste an Kultur und Identität stehen dem Gewinn an weltweitem Austausch und Verständnis gegenüber? Wieweit können Niedriglöhne aus "Billigländern" bei uns das Lohnniveau drücken und Arbeitsplätze abziehen?
Fachleute meinen, ein rascher Rückgang der Globalisierung könnte durch einen weltweiten Konjunkturrückschlag ausgelöst werden und zu einer Weltwirtschaftskrise führen. Dies würde am härtesten den Export-Weltmeister Deutschland treffen.
Veranstalter:
Regiogeld-Initiative München
unterstützt von der Schumacher-Gesellschaft e.V.
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Mittwoch, 15. Februar
19:00
EineWeltHaus, Raum 211/212
Anmeldung erforderlich.
Kosten für die gesamte Reihe 10 EUR
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Veranstaltungsreihe an fünf Abenden zum Thema Millenniumsziele
Lotsen für die eine Welt
Unsere diesjährige Seminarreihe bietet die Gelegenheit, sich in die derzeit hochaktuelle Debatte um die tatsächliche Umsetzung der sog. Millenniumsziele einzuarbeiten, mit deren Hilfe bis zum Jahr 2015 die Vereinten Nationen die weltweit vordringlichsten Probleme lösen wollen.
1. Abend: 15.02.2006
Das Recht auf Bildung
Referenten:
Einführung in die Millenniumsziele und in die Seminarreihe: Heinz Schulze, Nord Süd Forum;
Thema des Abends: Michael Cordes, Terre des Hommes
Eine allgemeine Grundschulbildung für alle Kinder dieser Welt rangiert gleich auf Platz zwei von insgesamt 8 Millenniums-Entwicklungszielen. Warum ist Bildung so eminent wichtig? Wie realistisch ist die Verwirklichung eines solchen Ziels innerhalb weniger Jahre, wenn heute weltweit noch etwa 114 Millionen Kinder ohne Grundschulbildung bleiben?
2. Abend: 22.02.2006
Millenniumsziel Gesundheit
Referent: Jobst Münderlein, Deutsch-Gambischer Verein e.V.
Alle drei Sekunden stirbt ein Kind. Vier Millionen Kinder sterben im ersten Lebensmonat. Eine von 48 Frauen stirbt bei der Geburt. Gesunde Lebensbedingungen, Zugang zu sauberem Wasser und ausreichend Nahrung - davon träumt ein Großteil der Menschheit noch. Malaria, Tuberkulose, AIDS und andere Krankheiten wären vermeidbar oder mit guten Erfolgsaussichten zu behandeln.
3. Abend: 01.03.2006
Gleichstellung der Geschlechter und Ermächtigung der Frauen
4. Abend: 08.03.2006
Abbau von Hunger und Armut
5. Abend: 15.03.2006
Weltweite Umwelt- und Entwicklungspartnerschaft
Infos
Anmeldung:
Lotsenseminar@nordsuedforum.de
Veranstalter:
Nord Süd Forum München e.V.
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Montag, 13. Februar
19:00
EineWeltHaus
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offenes Plenum Sozialforum München
Thema:
"5 % mehr Lohn : "nur" Lobbypolitik für Beschäftigte?
Was haben z.B. Erwerbslose und Rentner davon??"
Teilnehmer u.a.:
Wiebke Oldsen, Gewerkschaftssekretärin bei ver.di
und Wolfgang Linke, ex-VK bei Rhode und Schwarz IG Metall
Einladung
Zu dem Plenum sind alle eingeladen.
Veranstalter:
Sozialforum München
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Donnerstag, 9. Februar
20:00
REFUGIO München
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Jour Fixe bei REFUGIO München
Ein Jahr Zuwanderungsgesetz - eine Bilanz aus Sicht von REFUGIO München
Referent:
Jürgen Soyer, Dipl.Sozialpädagoge, REFUGIO München
Es sollte ein modernes und weltoffenes Gesetz werden. Es sollte frauenspezifische Verfolgung berücksichtigen. Und Zehntausende von langjährigen Geduldeten sollten einen Aufenthalt bekommen. Nach einem Jahr Praxis berichtet Jürgen Soyer, Sozialpädagoge bei REFUGIO, von den Erfahrungen mit diesem Gesetz.
Was hat sich verbessert, wo gibt es Lücken? Ein Bericht aus der Praxis.
Am Anfang wird für "Laien" ein Überblick über die gesetzlichen
Neuerungen des Zuwanderungsgesetzes für Flüchtlinge gegeben.
Sie sind herzlich eingeladen sich zu informieren und mit uns zu diskutieren.
Einladung
Veranstalter:
REFUGIO München
Beratungs- und Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folteropfer
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Montag, 6. Februar
19:00
Schweisfurth Stiftung
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Münchner Forum Nachhaltigkeit
"Lernen neu zu denken"
Das "Potsdamer Manifest 2005"
Vortrag von
Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Peter Dürr
Die vielfältigen ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Krisen, mit denen wir heute konfrontiert sind, sind Ausdruck einer geistigen Krise im Verhältnis des Menschen zur lebendigen Welt und hängen eng mit dem vorherrschen¬den materialistisch-mechanistischen Weltbild zusammen. – So lautet die zentrale These des „Potsdamer Manifests“, das anlässlich des Einstein-Jahres 2005 von dem Physiker Hans-Peter Dürr, dem Geographen Daniel Dahm und dem Philosophen Rudolf zur Lippe verfasst wurde.
Einladung
Veranstalter:
Selbach-Umwelt-Stiftung
in Kooperation mit dem oekom e.V., der Schweisfurth-Stiftung und der Bürgerstiftung Zukunftsfähiges München
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Freitag, 3. Februar
Samstag, 4. Februar
München
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Proteste
gegen die NATO-Militärtagung am 3./4. Februar 2006 in München
Für Frieden und soziale Gerechtigkeit weltweit
Nein zu Krieg und Militarisierung
Aufruf Seite 1
Seite 2
Infos
Veranstalter:
Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus
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Freitag, 3. Februar
bis
Sonntag, 5. Februar
München
Festsaal Altes Rathaus
DGB-Haus
EineWeltHaus<
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Internationale Friedenskonferenz
"Frieden und Gerechtigkeit gestalten - Nein zum Krieg"
Internationale öffentliche Gegenveranstaltung zur "Sicherheits"- Konferenz in München vom 3.2. - 5.2. 2006
Unsere öffentliche Friedenskonferenz mit internationaler Beteiligung soll die Kritik an der bestehenden Kriegspolitik ausdrücken und Konzepte für Frieden, Abrüstung und Konfliktbearbeitung öffentlichkeitswirksam vorstellen. Sie soll zeigen, dass Krieg Probleme immer nur verschärft und auch die Gefahren durch den "internationalen Terrorismus" erhöht, wie uns die jüngste Vergangenheit drastisch vor Augen geführt hat.
Aufruf
Programm
Flyer
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Mittwoch, 1. Februar
19:30
TU München, Hörsaal N1070
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Ringvorlesung Umweltschutz:
"Grüne" Gentechnik - Schlüsseltechnologie und/oder Risikotechnologie?
Dr. Martha Mertens, Institut für Biodiversität-Netzwerk e.V., Regensburg
Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen hat in den letzten Jahren weltweit erheblich zugenommen und wird verstärkt zur Bekämpfung des Hungers empfohlen.
Doch Gentechnik in der Landwirtschaft war von Anbeginn an umstritten, Kritiker sehen Risiken für Mensch und Umwelt durch die Freisetzung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO).
Infos
Veranstalter:
asta-umweltreferat
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