Sozialforum München
Eine andere Welt ist möglich!   -   München sozial und solidarisch!

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Veranstaltungen Oktober 2004

 

Mittwoch, 20. Oktober
18:00
St. Joachim, Großer Saal

Forum der Solidarität
Es referiert Prof. Dr. Baumgartner, Vorsitzender des Diözesanrates der Erzdiözese München-Freising und Prof. für christl. Sozialethik an der LMU zum Thema:

"Wie arbeiten wir in Zukunft? Stimmt die Logik der Konzerne?"
Er beleuchtet dabei die gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Aspekte unserer Arbeitswelt von morgen.

außerdem: Kurzinfos zur aktuellen Lage - Diskussion und Erfahrungsaustausch - Gespräche am Bistrotisch

Das "Forum der Solidarität" ist ein Zusammenschluss der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden in Sendling und den kirchlichen Fachdiensten als Solidarität mit Siemens-Mitarbeitern in München Hofmannstr.
Flugblatt

Forum der Solidarität

Mittwoch, 20. Oktober
19:00
EineWeltHaus, Großer Saal

Menschenrechte, Frauenrechte, Landrechte
Frauen aus Guatemala und Brasilien berichten.
mehr Infos

Nord Süd Forum, FIAN , Ökumenisches Büro

Montag, 18. Oktober
17:00
DGB-Haus, Großer Saal

"Es ist genug für alle da" - Alternativen zur herrschenden Politik
- Konzept für eine solidarische Einfachsteuer -

Attac und Verdi haben ein Konzept für eine solidarische Einfachsteuer entwickelt. Dieses Konzept soll vorgestellt und auf seine Tauglichkeit als realistische Alternative zum derzeit herrschenden Steuerchaos hin untersucht werden. Mit Michael Schlecht, ver.di, Leiter Abteilung Wirtschaftspolitik.
Pressemitteilung (m-sf)
Pressemitteilung (attac)

Attac, Ver.di

Sonntag, 17. Oktober
10 bis 14 Uhr
Offenbarungskirche

"Arbeitslos = Hoffnungslos?"
Ein Tag für Arbeitslose und Interessierte in der Offenbarungskirche

Was macht Arbeitslosigkeit mit den Betroffenen? Was kommt mit Hartz IV auf uns zu? Wo können Arbeitslose Unterstützung bekommen? Ein Tag mit Gottesdienst, Infoständen, Vortrag und Diskussionen.
Pressemitteilung

Münchner Arbeitslosenzentrum MALZ
Offenbarungskirche
KDA

Sonntag, 17. Oktober
12:00
KHG

"Habe ich, was ich brauche? Brauche ich, was ich habe?"
Veranstaltung, Begegnung, Marktplatz grenzenloser Ideen
Einladung
Pressemitteilung

ATD Vierte Welt/Gruppe München (ATD=Aide à Toute Détresse)

Sonntag, 17. Oktober
16:00
St. Bonifaz

"Habe ich was ich brauche? Brauche ich, was ich habe?"
Ökumenische Gedenkfeier zu Ehren namenloser Opfer von Unwissenheit, Hunger und Gewalt
Einladung
Pressemitteilung

ATD Vierte Welt/Gruppe München (ATD=Aide à Toute Détresse)

Samstag, 16. Oktober
16:00
EineWeltHaus

Gründung Sozialforum München
Grundsatzpapier - Entwurf
Flugblatt
Ablauf
Pressemitteilung

Initiative Sozialforum München und alle beteiligten Gruppen

Samstag, 16. Oktober
18:00 bis 21:30
Festhalle Cincinnatistraße 62

"Grenzen überwinden"
Benefizkonzert des BGS-Orchesters München, mitwirkende Gruppen: Freudentanz und Dingos
Einladung
Pressemitteilung

ATD Vierte Welt/Gruppe München (ATD=Aide à Toute Détresse)

3. Europäisches Sozialforum:

Freitag/Sonntag, 15. bis 17. Oktober
London

In London findet das 3. Europäische Sozialforum statt.
Infos zu Programm, Anmeldung, Unterbringung und Mitfahrzentrale: hier

Flugblatt

Vorschlag für den Aufruf der Versammlung der Sozialen Bewegungen beim ESF in London

Interview: "ESF ohne Bewegung gegen Krieg undenkbar"

Auf dem 3. Europäisches Sozialforum in London beschlossenen Aktionstermine:

Der Aufruf der Versammlung sozialer Bewegungen

vom 9. bis 16. November 2004

internationale Aktionswoche gegen die Apartheidmauer.
Entsprechend dem Urteil des Internationalen Gerichtshofes der Vereinten Nationen und dem einstimmigen Votum der europäischen Staaten in der UN-Vollversammlung fordern wir ein Ende der israelischen Besatzung und die Beseitigung der Apartheidmauer.

25. November 2004

Aktionstag gegen Gewalt gegen Frauen
Wir wollen ein anderes Europa, das Sexismus und Gewalt gegen Frauen ablehnt und das Recht auf Abtreibung anerkennt.

10. und 11. Dezember 2004

europäische Aktionstage am Jahrestag der Verabschiedung der UN-Menschenrechtserklärung.

Januar 2005
Barcelona

Mobilisierung gegen den EU-Gipfel zur Europäischen Verfassung
gegen Krieg, Deregulierung und Rassismus, für den Truppenabzug aus dem Irak und für ein anderes Europa

Februar 2005

Protestaktionen gegen den NATO-Gipfel in Nizza

8. März 2005

Internationaler Frauentag

19. März
Brüssel

zentrale Demonstration
gegen Krieg und Rassismus und gegen ein neoliberales Europa, gegen Privatisierung, gegen das Bolkestein-Projekt und gegen die Angriffe auf die Arbeitszeit, für ein Europa der Rechte und der Solidarität zwischen den Völkern

2. April 2005

Aktionstag
gegen Rassismus, für Bewegungsfreiheit und für das Bleiberecht als Alternative zu einem Europa der Exklusion und der Ausbeutung.

27./28. Mai 2005
in Marseille

Europäische Initiative zum weltweiter Marsch für die Frauen

im Juli 2005

Mobilisierung anlässlich des G-8-Gipfels in Schottland
Wir wenden uns gegen die von den G-8-Staaten angemaßte Übernahme globaler Regierungsfunktionen und einer Politik des Neoliberalismus.

in 2005

internationale Aktionen gegen den Klimawandel
Kampagnen gegen gentechnisch veränderte Organismen, für sichere Landwirtschaft, Nahrung und Umwelt.

Donnerstag, 14. Oktober
17:30 bis 19:30
KDA

Zeitarbeit und prekäre Beschäftigung
Diskussionsveranstaltung
Einladung
Pressemitteilung

Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt KDA

Donnerstag, 14. Oktober
19:30
"Merhaba"

"Andere Medien sind möglich!"
Die Tageszeitung "junge Welt" in neuem Format und das Münchner Portal "Hinter-den Schlagzeilen" (Annik und Konstantin Wecker) stellen sich vor

Arundhati Roy, die bekannte indische Schriftstellerin, hat in ihrer Rede am 16.8.04 in San Francisco kritisiert, wie Massenmedien von einer Inflation von Krisen, auf Kosten von Menschen in Not leben: "Staaten haben gelernt, daß von Krisen angetriebene Medien es sich nicht leisten können zu lange beim selben Thema zu bleiben. Wie Wirtschaftsbetriebe einen Umsatz von Geld brauchen, brauchen die Medien einen Umsatz von Krisen....Während Regierungen die Kunst, eine Krise durchzuwarten, perfektionieren, werden die Widerstandbewegungen im Wirbel des Krisenproduktion vermehrt dazu verführt, Wege zu finden, Krisen in einem einfachen, verdaubaren und zuschauerfreundlichen Format herzustellen. Von jeder Bewegung, die ernstgenommen werden will, von jedem Thema wird erwartet, daß es seinen eigenen Heißluftballon starten läßt, um sein Markenzeichen und seinen Zweck zu bewerben.... Wenn wir Raum für zivilen Widerstand zurückgewinnen wollen, werden wir uns selbst von der Tyrannei der Krisenberichterstattung befreien müssen.... Die Konzernglobalisierung hat die Distanz zwischen den Entscheidungsträgern und jenen, die die Konsequenz ihrer Entscheidungen zu tragen haben, vergrößert. Foren wie das Weltsozialforum ermöglichen es örtlichen Widerstandbewegungen, dieses Distanz zu reduzieren und sich mit den Bewegungen aus den reichen Ländern zu verbinden."

Die "junge Welt" leistet sich einen längeren Atem für Themen und Inhalte, sie lebt von LeserInnen, die nicht nach reißerisc