Willkommen beim Sozialforum München
Was ein Weltsozialforum ist, hat Peter Burghardt einmal für die SZ anschaulich beschrieben: Es "begegnen sich Umweltspezialisten, Kirchenleute, Friedensbewegte, Kommunisten, Utopisten, Pragmatiker" (SZ 28.1.05). Und zwar über 100.000 Menschen, eine knappe Woche lang. "Es geht um Frieden, Bush, Irak, Hunger, Boden, Wasser, Gentechnologie, Privatisierung, Kolumbien, Volksbeteiligung. Um Globalisierung und Neoliberalismus. Eine andere Welt eben."
Ausgehend vom Weltsozialforum haben wir in München uns zu einem Sozialforum München versammelt. Wir: das sind
mehr als 60 Gruppen und Bündnisse von attac bis ver.di, der Pflegestammtisch, das Siemens-Mitarbeiternetzwerk NCI und viele andere. Weitere Gruppen, Bürgerinitiativen, Nichtregierungsorganisationen sind jederzeit herzlich willkommen! Uns verbindet das Motto der Sozialforumsbewegung:
"Eine andere Welt ist möglich!" In München fügen wir hinzu:
"München sozial und solidarisch!"
Das Sozialforum insgesamt versteht das "sozial" als "gesellschaftlich": das Spektrum unserer Themen ist so breit und bunt, wie das der
beteiligten Gruppen. Über das Jahr hinweg organisieren wir Veranstaltungen zu gesellschaftlich wichtigen Themen, vor allem in den Wochen zwischen dem jährlichen bundesweiten Aktionstag "mobil ohne Auto" im September, und den internationalen UN-Tagen gegen den Hunger (16.10.) und gegen Armut und Ausgrenzung (17.10.).
Unser monatliches
offenes Plenum findet in der Regel am zweiten Montag eines Monats im
EineWeltHaus München statt.
Dazwischen informieren zwei
Newsletter: einer über Münchner Veranstaltungen, der andere über Sozialforumsangelegenheiten.
Mit den europäischen sozialen Bewegungen haben wir über die geplante
"EU-Verfassung" informiert und beteiligen uns an Protest und Widerstand, denn was an ihr abzulehnen war, soll ja (unter anderem Namen) weiter durchgesetzt werden.